Naumburg an der Saale ist durch seinen Dom bekannt,

                                          nun soll Naumburg bekannter werden.

                Faszinierende Geschichten um die Stifterfigur aus dem Dom

Am 14.03.2008 hat in Naumburg  das erste bundesweite Uta-Treffen begonnen. Die weltberühmte gleichnamige Stifterfigur aus dem Dom

fasziniert die Menschen noch immer.      

Naumburg wurde förmlich überrannt von dem Interesse der Utas dieser Welt.

Es gibt kaum ein Kreuzworträtsel, das heute ohne den Namen "Uta" auskommt. "Markgräfin Uta von Ballenstedt", die Skulptur im Naumburger Dom gilt als eine der genialsten Schöpfungen deutscher Bildhauerkunst. Große Resonanz auf Uta-Treffen in Naumburg.

Der Name Uta und Interesse oder ein Bezug zur Markgräfin, deren Statue Mitte des 13. Jahrhunderts, rund 200 Jahre nach ihrem Tod, vom unbekannten "Naumburger Meister" geschaffen wurde, ist Voraussetzung für eine Anmeldung

Das dritte Uta-Treffen steht unter dem Motto "Auf den Spuren des Naumburger Meisters" und wendet sich erstmals auch an Männer und Frauen, für die andere Stifterfiguren im Dom Namenspaten waren. Dazu gehören Ekkehard, Hermann, Reglindis und Thimo.

von Helga Heilig Naumburg             3. Uta-Treffen in Naumburg

Zahlreiche Dankschreiben von Teilnehmerinnen gehen bei den Veranstaltern ein. Gepa Schlosser aus Bremen schenkt der Stadt ihr historisches Kostüm. „Mein Bruder und ich waren Gäste des dritten Uta-Treffens. Es hat uns sehr gut gefallen. Alles war bestens organisiert und es gab keine Pannen“ - mit diesen Worten bedanken sich Uta Marx und Eckhardt Groß aus Berlin bei den Organisatorinnen des jüngsten Uta-Treffens (wir berichteten). Dieses Dankschreiben steht für zahlreiche andere. Die Leiterin des Sachbereichs Kultur und Tourismus in der Naumburger Stadtverwaltung, Edith Klee, kann auf zahlreiche weitere Wortmeldungen von Utas und anderen Gästen mit Stifternamen verweisen. „Es zahlt sich aus, wenn eine solche Veranstaltung bis ins Detail geplant ist, aber es war wiederum ein Kraftakt“, kommentiert das Edith Klee. Gepa Schlosser aus Bremen hatte sich extra für das dritte Uta-Treffen ein entsprechendes Kostüm anfertigen lassen. Sie war so begeistert davon, was man für die Namensvetterinnen und -vettern auf die Beine gestellt hat, dass sie ihr Kostüm der Stadt Naumburg Gepa Schlosser Silke Schoder geschenkt hat. Elektronische Post erreichte die Tourist-Information Naumburg sogar aus dem fernen Australien. Uta Heft, die aus Sachsen stammt und seit sieben Jahren im Norden des Kontinents lebt, schreibt: „Ich würde sehr gern teilnehmen, aber ich benötige für die Anreise wohl zu lange, und so bleibt mir nichts anderes übrig, als eine tolles Gelingen zu wünschen.“ Auch wenn die Teilnehmerzahl mit rund 100 an die der anderen beiden Treffen nicht heranreicht, so zeigen sich die Veranstalter - Stadt Naumburg und Vereinigte Domstifter - dennoch sehr zufrieden mit dem Verlauf und der Resonanz der Gäste. „Die Resonanz war durchweg positiv, es gab viel Anerkennung und der Großteil der Gäste hat versprochen, die Region in nächster Zeit mit der Familie oder Freunden wieder zu besuchen“, erläuterte Frau Klee. Und genau dies sei eines der Anliegen dieser Veranstaltung. Silke Schoder von den Vereinigten Domstiftern zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz verweist auf das Gästebuch, das an der Domkasse ausliegt. Zahlreiche Einträge mit anerkennenden Worten finden sich darin. Uta-Treffen werde es sicherlich auch in Zukunft geben, erklärt Frau Klee. Im nächsten Jahr wird allerdings darauf verzichtet, weil dann die Landesausstellung „Der Naumburger Meister – Bildhauer und Architekt im Europa der Kathedralen“ (wir berichteten) im Vordergrund steht. Übrigens haben alle, die am dritten Uta-Treffen teilgenommen haben, eine Einladungskarte zur Landesausstellung 2011 erhalten, die ihnen den kostenfreien Eintritt garantiert. Schließlich werben die Menschen, die die Namen von Stifterfiguren tragen, zumindest indirekt für den Naumburger Dom.