jetzt ändert sich etwas, 15. Juli 2011 (siehe unten)

.Die Mühle wurde nach holländischem Vorbild durch den damals 29-jährigen Müllermeister Wilhelm Förster auf unwegsamem Gelände am Rande des Naumburger Sperlingsholzes 1879 errichtet. Die 25 Meter hohe Mühle wurde aus 250 000 Ziegelsteinen erbaut, der Innendurchmesser des Mühlenkörpers beträgt zehn Meter. Da die Windverhältnisse am Standort nicht ideal waren, wurde schon frühzeitig auf elektrischen Strom umgestellt. Die fünf Flügel - eine Besonderheit des Mühlentyps -standen seitdem still, verfielen und wurden zur 950-Jahrfeier Naumburgs durch Attrappen ersetzt, die zum Schaueffekt ein Elektromotor antrieb. Am 1. Januar 1992 wurde der Mühlenbetrieb eingestellt.

Außer der in Naumburg gibt es nur noch in dem niedersächsischen Wendhausen eine gleich große Holländermühle, die von einem Mühlenverein saniert wurde und als Museum dient.

Die Holländer Mühle zu Naumburg 1930. Damals stand sie frei auf dem Gelände, Blick vom Südosten

     

Die Mühle hat ein Wohnhaus bekommen, die Familie Förster war Betreiber der Mühle.

 

Am Flemminger Weg wurde gebaut.   
Es entstand ein Wohngebiet links der Mühle und im Vordergrund entstand ein Garagenkomplex. 
 Das war in den Jahren 1966-1970, 
die Mühle hatte damals noch fünf Flügel aus Holz. Durch einen 
Sturm wurden Teile der Flügel  so stark beschädigt, dass neue 
Flügel aus Metall angebracht wurden. 
Die Mühle war noch in Betrieb, Mischfutter wurde hergestellt. 
Die Mühle betrieb ein Mischfutterkombinat, in der Windfahne war    
die Inschrift des damaligen Eigentümers, Herr Förster noch 
vorhanden. 
Die Flügel wurden zu bestimmten Höhepunkten der Stadt Naumburg,
z.B.. zum "Kirschfest" bewegt. Ich wohnte unmittelbar in der Nähe 
und konnte oft Besucher der Stadt Naumburg sehen, die sich für die
Mühle interessierten und die Mühle aus verschiedenen Richtungen fotografierten.

 

Blick aus dem Kalten Tal.

 

Von der Kösener Straße, im Vordergrund 
ist das Weingut Gussek zu sehen, die 
Mühle als solches wegen der fehlenden 
Flügel leider nicht mehr. 

Auch Bahnreisende konnten die Mühle erkennen, heute wegen der fehlende Flügel ahnt keiner das dort ein Naturdenkmal zu sehen ist.

  

Das Gelände ist vom heutigen Besitzer eingezäumt, die Flügel fehlen komplett und nichts passiert. 

            Die Stadt Naumburg tut auch nichts.

                 Das Foto  entstand im  Herbst 2006.

 
 Wann geht es weiter - ??????? 
Immer neue Dreckecken in Naumburg  erstellt 13.04.07, 12:40h, 
Ja, Spittel-Ecken gibt es in Naumburg genug, das zeigt sich besonders deutlich, nachdem unsere Zeitung ihre Leser dazu aufgerufen hatte, neben den Lieblingsplätzen auch die Schandflecken zu bestimmen. 
Viele Beispiele wurde da genannt, vom Reußenplatz bis zum Knochenpark, vom Steinkreuzweg bis zur Jägerstraße. Und immer kommen neue hinzu. Beispielsweise das Buchholz. Dort machte eine Leserin einen kolossalen Reifenfriedhof aus. Schätzungsweise 100 ausrangierte Pneus lagern hier. Und am Othmarsweg türmen sich labbrige "Gelbe Säcke", obwohl noch lange nicht Abholtag ist. 

Gleiches wurde für das Terrain 
der Holländer Mühle beklagt.

Alle Beispiele zeigen: 

Die Spittel-Ecken unserer Stadt sind nicht nur hausgemacht, sie wären vor allem eines: leicht vermeidbar.

Seit Mitte Juli 2011 beginnen Bauarbeiten an der Mühle, die Kappe, Dach wurde mit Krahn entfernt und getzt wird das Auflager erneuert.

Zwei Naumburger erfüllen sich einen Traum. Den Traum vom Wohnen in einer Mühle. Steffen Bauer (40) und Andrea Schmieder (34) haben die Holländermühle gekauft. Nun sind sie dabei, ihr künftiges Domizil Stockwerk für Stockwerk einzurichten, vier von fünf wollen sie bewohnen.

  
  

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