Heinrich Zille wurde gefeiert, obwohl er nie in Naumburg, in diesem Traditionsrestaurant war. Zur Geschichte des Hauses „Zille-Stube“ in Naumburg a./Saale.

 

 

Jahanna Killich hatte zum 150-sten Geburtstag von "Pinselheinrich" eingeladen.

Heinrich Zille wurde gefeiert, obwohl er nie in Naumburg, in diesem Traditionsrestaurant war.

Das Tonnengewölbe unter dem Haus stammt aus dem 13. Jahrhundert. Der Fußboden der Gaststätte lieg tiefer als die Straße, dies wird erklärt, das nach den großen Stadtbränden 1476 und 1517 die Häuser neu, meist auf dem vorhandenen Bauschutt aufgebaut wurden.

Lorenz Würfel, ein Böttchermeister errichtete 1571 das Haus, die heutige Zille-Stube.

Als Nebengewerbe errichtete er eine Trinkstube. In den Folgejahren wechselten viele Besitzer das Haus. 1940 übernahm dann Martin Haupt die Gaststätte. Er war viele Jahre in Berlin und verehrte Heinrich Zille. Als sein Oberkellner Herbert Schröder über ein zeichnerisches Talent verfügte und Kopien von Zilles Zeichnungen erstellte, wurde die Idee gegründet den Gastraum „Deutsche Schenke“ 1952 in „Zille-Stube“ um zu nennen. Am 17. Januar 1965 wurde dann der Gastraum aus Alters- und Gesundheits-Gründen von Martin Haupt geschlossen.

Das Haus wurde dann zweckentfremdet genutzt und nach umfangreichen Umbau-und Renovierungsarbeiten am 28. März 1992 wieder als Traditionsrestaurant „Zille-Stube“ mit neu zusammengetragenen Mobiliar wieder eröffnet.                                                       

Und wir waren auch dabei.

 

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